Montag, 21. Januar 2013
Die Suche nach den Splittern Kapitel 5
Kap.5 Ein Tag voller Gedanken

~22:00~
~Vanessas und Viviennes Zimmer Erde~

Vanessa dachte an ihre Mutter. Diese schenkte Vanessa einen Glücksbringer. Dieser war eine Kreuzkette mit einem roten Edelstein drin. Dies tat ihre Mutter an dem Tag wo sie starb. Vanessas Mutter war mit dem Auto unterwegs und war bei einem Autounfall gestorben. Damals war Vanessa 6. Jetzt ist sie 13. Das Ereignis ist schon 7 Jahre her. Den Glücksbringer hat Vanessa selten an. Aber immer in ihrer Hosentasche. Oder irgendwo neben sich liegen.

~15:23~
~Spielplatz~

“Vanessa. Spiel doch mit”, fragte Bastian grinsend. Er war ebenfalls im Internat. “Nein aber trotzdem danke”, lehnte Vanessa ab. Sie setzte sich auf eine der Schaukeln und schaukelte. Vanessa hatte keine Lust Fußball zu spielen. Sie dachte lieber nach. Sie dachte nach. Vanessa dachte über ihre Vergangenheit nach. Über ihren Vater der nach Vanessas Geburt abgehauen war. Er hatte sich 2 Monate danach umgebracht. Vor einem Zug gestellt. 1 Monat davor hatte er sich betrunken und Vanessas Mutter angeschrien und beschimpft. Damals war es eine schlimme Zeit für ihre Mutter. “Heute ist doch Dienstag?”, fragte Timo ein kleinerer Junge. Vanessa nickte. Timo verschwand wieder ins Geheimversteck. Vanessa mochte Timo. Er war Meggys Sohn. Timo war 6. Meggy 30. “Mama. Ich vermisse dich”, seufzte Vanessa. Dann fing sie an zu weinen. Aber niemand sah sie. Sie die weinende Vanessa. Alle dachten immer Vanessa wäre stark und würde niemals weinen. Aber dies stimmte nicht. Vanessa war tief in ihrem Herzen verletzlich. Aber dies wusste keiner außer sie selbst und dies war auch gut so. Vanessa verweilte erneut in Gedanken. Sie dachte schon den ganzen Tag an ihrer Vergangenheit. Vivienne sagte immer und damit hatte sie gar nicht mal so Unrecht das man der Vergangenheit nicht nachtrauern sollte und sich lieber auf die Zukunft konzentrieren soll. Vanessa schaute an sich herunter. Ihre Verletzungen waren immer sehr schnell verheilt. Dies war bei niemanden so außer bei ihr. Vanessa hatte aufgehört zu weinen und ließ ihre kurze schwarzen Haare von dem Wind verwirbeln. Ihre braunen Augen waren wunderschön so sagte es Bastian jedenfalls. “Wir gehen rein!”, rief Sandra. Alle hörten dies. Außer Vanessa sie war so in Gedanken versunken. “VANESSA!”, schrie Meggy. Vanessa sprang von der Schaukel. “Sorry war in Gedanken”, sagte Vanessa beim Rennen.

~21: 00~

“Deine Wunden verheilen immer sauschnell”, sagte Vivienne am Abend als die beiden in ihren Betten lagen. “Ja”, sagte Vanessa nur. Sie war mal wider in Gedanken. “Ist etwas?”, fragte Vivienne. “Nein. Bin nur in Gedanken”, sagte Vanessa. “Gute Nacht”, wünschte Vivienne und schlief ein. Dies bekam Vanessa nicht mehr mit. Sie war mal wider in Gedanken.

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